2) Durch das Höllental auf die
Zugspitze
Bericht aus 1996
| Diesen fast 2000 m hohen
Anstieg sollte man nur bei guter Kondition an einem Tag ausführen.
Angenehmer ist
es die Tour auf 2 Tage aufzuteilen.
Am 1. Tag geht man von
Hammersbach durch die Höllentalklamm bis zur
Höllentalangerhütte
1379 m und übernachtet dort.
etwa 2-3 Std Gehzeit
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Am nächsten Morgen empfiehlt es sich früh abzugehen,
da doch etwa 6-8 Std Aufstieg zu bewältigen sind.
Im Dunklen ist es nicht schwierig den Weg bis zur ersten
Schlüsselstelle, der "Leiter", zu finden.
Eisenkrampen und Leiterstücke führen dann strack nach oben. |
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Nach dieser
"Mutprobe" kommt "das Brett".
Es geht horizontal durch eine Wand. Man steht auf Eisenbolzen und
hält sich an einem Drahtseil fest.
Brustgurt sehr
zu empfehlen !!
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Dann folgen Anstiege
über rechte
einfache Wegpassagen |
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Nach etwa 3 Std Gehzeit
wird der Höllentalferner erreicht.
Zum sicheren Gehen auf dem Eis
sind leichte Steigeisen oder zumindest Grödeln sehr hilfreich.
Besonders das Erklimmen der 1.
Stufe auf den Ferner ist nicht ganz einfach. In letzter Zeit durch
starkes
Abtauen entstandene Risse sind nicht ungefährlich. Ein Einhalten
der
getretenen Wegspur sollte erfolgen.
Nach Überschreiten
des
Ferners wartet dann luftige Kletterei.
Ein "Balkon" kurz nach dem
Einstieg lädt ein zum Krafttanken und, wenn vorhanden, zum
Sonnenbaden.
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Der weitere Aufstieg
sollte unbedingt
nur mit Brustgurt und Helm durchgeführt werden, da es doch
zeitweise
ausgesetzt ist und immer wieder Steine von oben herabfallen können
(Ausgelöst durch
Voraussteiger oder auch Tauvorgänge gefrorener Stellen,)
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Nach Erreichen des
Riffelgrates, mit Tiefblick auf Eibsee, hat man die schwierigsten
Stellen hinter sich. Leichte Serpentinen führen dann auf den Weg
der vom Jubiläumsgrat zum Gipfel führt.
Unterhalb des Ostgipfels, auf dem man an schönen Tagen kaum einen
Platz bekommt, erreicht man den Übergang zur Bergstation.
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| Der Blick hinunter
ins Höllental
ist dann wahnsinnig und ein bisserl Stolz über die eigene Leistung
ist, glaube ich, schon erlaubt.
Ich habe diese Tour 1996
mit meinen
Söhnen Martin und Tobias (18 und 14 Jahre) unternommen.
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Ein besonderer Höhepunkt
dieser Tour ist bestimmt eine Übernachtung auf dem Gipfel im
Münchner Haus.
Man muss zwar Glück haben einen
Schlafplatz zu bekommen, vielleicht nur auf dem Gastzimmertisch,
wird aber durch die ganz ungewohnte Ruhe nach Abfahrt der letzten
Bahnen entschädigt. Sonnenunter- und aufgang sind ein einmaliges
Erlebnis.
(unbedingt früh
aufstehen).........

..........oder spät abends
unvergessliche Eindrücke sammeln
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(Alpspitze)
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